Klassische Homöopathie

In der klassischen Homöopathie nach Hahnemann herrscht die ganzheitliche Betrachtungsweise. Hier möchte ich Max Planck zitieren: „ Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zu dem winzigen Sonnensystem des Atoms zusammenhält.“

Bei gravierenden Störungen des atomaren Gefüges eines Individuums treten Krankheiten zutage.

 

Diese Idee macht sich z.B. die Akupunktur zu eigen, wie auch die Homöopathie. Die energetische Wirkung eines Stoffes wird bestimmt durch die Potenzierung (Verdünnung, Verschüttelung) eines sorgfältig nach Hahnemann hergestellten Mittels. Die wohl bekannteste Darreichungsform sind die Globuli.

 

Ich erkläre die Wirkung einer homöopathischen Gabe gerne mit dem Billardspiel:

Hier ist die weiße Kugel des Spieles die homöopathische Gabe. Wenn die weiße Kugel angestoßen wurde und die anderen Kugeln getroffen hat, entsteht auf dem Spielfeld eine veränderte Situation. Genau dieses bewirkt die einmalige homöopathische Gabe. Die energetische Situation des Kranken verändert sich. Deshalb kann und darf die Gabe des gleichen Mittels in gleicher Potenz nicht wiederholt werden. Oftmals reicht schon eine einmalige gut gewählte Gabe aus, um die Störung zu beheben. Ist die Störung komplexer, so sind jedoch Folgemittel vonnöten. Greift man hier das Billardspiel als Vergleich auf, so ist folgerichtig, dass ein anderes Mittel gewählt werden muss, da „die Situation auf dem Spielfeld“ sich verändert hat.

 

Das Wichtigste in der Behandlung mit Klassischer Homöopathie ist eine sorgfältige und gute Anamnese (Zustandserfassung), welche sehr zeitaufwändig ist. Ein homöopathisches Mittel kann bei Gesunden ähnliche Krankheitserscheinungen hervorrufen, die es andererseits bei Kranken zu heilen vermag. Wichtig in der Klassischen Homöopathie ist daher das gut gewählte Mittel in richtiger Potenz.